Mitten in der Natur!

- Demeter Betrieb seit 1992
- spezialisiert auf Feingemüse unter Glas
- Salate, Kohlrabi, Tomaten, Gurken, Paprika, Auberginen
- Mutterkuhhaltung

Unser Biohof Sandhausen liegt im Bereich des einstigen Urstromtals der Weser im nördlichsten Teil von Delmenhorst. Der Boden besteht hier aus sandigem Lehm und bietet nicht unbedingt optimale Voraussetzungen für den Gemüseanbau. Vor allem der hohe Grundwasserstand und die lehmige Tonschicht im Boden verhindert, dass Niederschlagswasser schnell abfließen kann, bereitet uns zu mancher Jahreszeit Sorgen. Das waren mit die Gründe, warum wir uns entschlossen haben uns im Gemüseanbau auf Kulturen unter Glas zu verlegen.



Seit 1992 stetig wachsend, bewirtschaften wir nun 8.300 qm² Gewächshausfläche. Ein Teil dieser Produkte fließt in unseren Hofladen und auf den Wochenmarktstand in Bremen. Der überwiegende Anteil ist aber für den Biogroßhandel bestimmt. Besonders eng sind wir mit dem Naturkost Kontor Bremen verbunden. Anfang der neunziger Jahre haben wir diesen Großhandel, gemeinsam mit vier anderen Biobauern aus der Umgebung von Bremen, gegründet. Sie können sich ein Bild davon machen, was draus geworden ist unter www.nkk-hb.de.

Jährlich gibt es zwei Kulturfolgen. Die Frühjahrskultur beginnt Anfang/Mitte Januar. Dann werden Feldsalat, Rucola, Dill, Spinat, Kohlrabi und viele verschiedene Salatsorten gepflanzt. Die Ernte beginnt im März und geht bis Mitte Mai. Auf den nach und nach freiwerdenden Flächen werden dann die Hauptkulturen gepflanzt. Paprika, Auberginen, Salatgurken, aber vor allem Tomaten. Tomaten in fast allen „Ausführungen“ groß und klein, rot, gelb und schwarz, rund und oval. Sie interessieren sich besonders für Tomaten dann schauen Sie auf unsere Tomatenseite dort gehen wir für Sie ins Detail. Die Hauptkulturen stehen dann bis zum ersten Frost im Herbst. Dann werden die Häuser geräumt und der betriebseigene Kompost wird ausgebracht. Mit der Spatenmaschine wird er untergegraben und dann ruht der Boden für einige Wochen.


Undenkbar für einen Demeter Gemüsebaubetrieb, dass er keine eigenen Rinder hält. Denn die „erzeugen“ den für uns so wichtigen Mist, der die Düngungsgrundlage für den Gesamtbetrieb bildet. Von Ende April bis Anfang November versorgen sich die Tiere selbst auf ca. 20 Hektar Dauergrünlandflächen, den saftigen und artenreichen Wiesen unseres Betriebes.

Im Winter stehen sie im modernen Offenfrontstall, wo sie Luft, Licht und Bewegung haben. Sie bekommen nur hofeigenes Futter. Es gibt kein Sojaschrot aus Brasilien, sondern faserreiches Heu, welches wir im Sommer auf den hofeigenen Flächen geerntet haben. Der Rindermist wird, genau wie der gesamte Kompost mit den biologisch - dynamischen Kompostpräparaten versehen. Diese speziellen Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung sollen helfen, die Erde für irdische und kosmische Kräftewirkungen aufzuschließen. Die Spritzpräparate, Hornmist für den Boden und Hornkiesel für die aufwachsenden Pflanzen werden ausgebracht um die Gesundheit und Bekömmlichkeit unserer pflanzlichen Erzeugnisse zu verbessern und das Bodenleben zu befördern. Denn die Grundlage der Bodenfruchtbarkeit ist der Erhalt und Aufbau des Bodenlebens und des Humusanteils im Boden.

So bemühen wir uns Lebensmittel, Mittel zum Leben, zu erzeugen. Ein echter Genuss!